Signaletik Prozess
Strukturierte Planung, Gestaltung und Umsetzung von Orientierungs- und Leitsystemen.
Die sechs Phasen Ihres Projekts
Wir begleiten Ihr Signaletikprojekt von der ersten Analyse über die Konzeption und detaillierte Planung bis zur Produktion und Montage. Dabei steht Ihnen eine feste Ansprechperson zur Seite, die das Projekt über alle sechs Phasen hinweg kennt und führt. Das verkürzt Abstimmungswege und sorgt dafür, dass die gestalterische Idee auch in der Umsetzung erhalten bleibt. Klare Zuständigkeiten und eine durchgängige Begleitung schaffen Planungssicherheit und helfen, Fehler frühzeitig zu vermeiden.
Auf Wunsch orientieren wir uns am Schweizer Leistungsmodell SIA. Die Anforderungen der Norm SIA 500 «Hindernisfreie Bauten» beziehen wir dort ein, wo sie für das Projekt relevant sind.



1Projektanalyse (Phase 31 SIA)
Der Grundstein für das gesamte Orientierungssystem wurde direkt zu Beginn der Planungsphase des Spitalneubaus gelegt.
Räumliche und architektonische Situation: Die Agentur Designalltag analysierte die Pläne der Architekten Darlington Meier. Ziel war es, die moderne, helle und strukturierte Architektur des Neubaus zu verstehen, um die Signaletik nahtlos und ohne visuellen Lärm in den Raum zu integrieren.
Nutzergruppen und Wegeströme: Das Team untersuchte die komplexen Bewegungsabläufe im Spitalalltag. Es wurden die unterschiedlichen Bedürfnisse von Notfallpatienten, regulären Patienten, Besuchern, Lieferanten und dem medizinischen Fachpersonal analysiert, um logische Entscheidungspunkte im Gebäude zu definieren.
Bezeichnungsstruktur und Zielbenennung: Um Verwirrung zu vermeiden, wurde analysiert, wie Abteilungen und Räume logisch und unmissverständlich benannt werden müssen (z. B. klare Trennung von öffentlich zugänglichen Zonen und dem Operationstrakt).Zeit- und Ressourcenplan: Es wurde ein strikter Zeitplan aufgestellt, der eng mit den Meilensteinen des Spitalneubaus (Baufortschritt bis zur Eröffnung) synchronisiert war.



2Projektanalyse (Phase 31 SIA)
Der Grundstein für das gesamte Orientierungssystem wurde direkt zu Beginn der Planungsphase des Spitalneubaus gelegt.
Räumliche und architektonische Situation: Die Agentur Designalltag analysierte die Pläne der Architekten Darlington Meier. Ziel war es, die moderne, helle und strukturierte Architektur des Neubaus zu verstehen, um die Signaletik nahtlos und ohne visuellen Lärm in den Raum zu integrieren.
Nutzergruppen und Wegeströme: Das Team untersuchte die komplexen Bewegungsabläufe im Spitalalltag. Es wurden die unterschiedlichen Bedürfnisse von Notfallpatienten, regulären Patienten, Besuchern, Lieferanten und dem medizinischen Fachpersonal analysiert, um logische Entscheidungspunkte im Gebäude zu definieren.
Bezeichnungsstruktur und Zielbenennung: Um Verwirrung zu vermeiden, wurde analysiert, wie Abteilungen und Räume logisch und unmissverständlich benannt werden müssen (z. B. klare Trennung von öffentlich zugänglichen Zonen und dem Operationstrakt).Zeit- und Ressourcenplan: Es wurde ein strikter Zeitplan aufgestellt, der eng mit den Meilensteinen des Spitalneubaus (Baufortschritt bis zur Eröffnung) synchronisiert war.



3Detailkonzept (Phase 41/51 SIA)
Hier wurden die kreativen Ideen in präzise, ausführbare Bau- und Produktionsdaten übersetzt.
Finale Kartierungsplanung: Jeder einzelne Signaletik-Standort im gesamten Kantonsspital wurde zentimetergenau in den finalen Bauplänen verortet.
Typenkatalog und Reinzeichnung: Es wurde ein verbindliches Handbuch (Typenkatalog) erstellt. Dieses definierte jedes Schild, Direktbeschriftung, jedes digitale Display und jedes Piktogramm in seiner exakten Dimension, Schriftgrösse und Farblichkeit (Reinzeichnung) für die Produktion.
Bemusterungen: Vor der Massenproduktion wurden Prototypen von dreidimensionalen Elementen, Folierungen und digitalen Anzeigen direkt im Rohbau montiert. So wurden die Lesbarkeit unter realen Lichtverhältnissen, die Wirkung der Farben auf den Wänden und die Materialqualität vor Ort überprüft.
Technisches Leistungsverzeichnis: Erstellung der detaillierten Ausschreibungs- und Produktionsunterlagen. Dies bildete die exakte Basis für die Produktion der Schilder und die Software-Integration der digitalen Raumbeschriftungen (z. B. via ComDataNet).



4Bewilligungsverfahren / Auflageprojekt (Phase 33 SIA)
In dieser Phase ging es um die rechtliche, behördliche und finanzielle Absicherung des Signaletikprojekts.
Projekt Bewilligung: Die Pläne der Signaletik – insbesondere für den Aussenraum, die Fassadenbeschriftung und die Notfall-Zufahrten – wurden den zuständigen Baubehörden zur Genehmigung vorgelegt, um alle Sicherheits- und Brandschutzauflagen zu erfüllen.
Kosten und Termine verifizieren: Die Budgetzahlen aus dem Detailkonzept wurden mit den aktuellen Marktpreisen und den Fortschritten des Gesamtbaus abgeglichen. Der finale Terminplan bis zur Spitaleröffnung wurde fixiert.
Baukredit Genehmigung: Die finalen Kosten für das Orientierungssystem wurden im Gesamtkredit des Spitalneubaus freigegeben, sodass die Produktionsaufträge offiziell erteilt werden konnten.



5Fachbauleitung (Phase 52 SIA - Vorbereitung & Koordination)
Diese Phase sicherte die reibungslose Vorbereitung der Montage und das Zusammenspiel aller Gewerke auf der Grossbaustelle.
Montage- und Terminplanung: Es wurde exakt festgelegt, in welcher Reihenfolge die Beschilderung montiert wird (z. B. erst die Grundbeleuchtung und Wandtexte, dann die Raumbeschriftungen), um den parallelen Innenausbau des Spitals nicht zu behindern.
Schnittstellenmanagement: Enge Koordination zwischen den Schilderproduzenten, den Trockenbauern (für Wandverstärkungen), den Elektrikern (für die Stromzufuhr der Leuchtkästen) und den IT-Spezialisten für die digitalen Türschilder.
Montageüberwachung: Die Fachbauleitung überwachte vor Ort, dass alle Elemente exakt gemäss den architektonischen Vorgaben und Qualitätsstandards verbaut wurden.



6Projektabschluss & Qualitätssicherung (Phase 52 SIA - Ausführung)
Die finale Phase vor und direkt nach der Spitaleröffnung stellte die fehlerfreie Funktion des Gesamtsystems sicher.
Rechnungsprüfung: Kontrolle aller Handwerker- und Produktionsrechnungen der Signaletik gegen die Budgetvorgaben und die erbrachte Leistung.
Mängelverfolgung: Nach der Montage wurde das gesamte Spital abgelaufen, um eventuelle Kratzer, Fehldrucke oder Montagefehler zu dokumentieren und deren Behebung durch die Unternehmer einzufordern.
Übergabe in den Betrieb: Die Signaletik wurde schlüsselfertig an die Spitalleitung übergeben. Dazu gehörte auch die Schulung des KSU-Personals zur eigenständigen Anpassung der digitalen Displays im Alltag.
Individuelle Signaletik Lösungen für jeden Raum und Anwendung
Wir planen und gestalten Orientierungssysteme für den Innenraum, den Aussenraum und für temporäre Anwendungen. Jeder Bereich folgt seinen eigenen Anforderungen und erhält eine Lösung, die präzise auf Architektur, Nutzung und Umfeld abgestimmt ist.