Druckvorstufe

Korrekturzeichen unterstützen das effiziente Überarbeiten von Texten. Mit wenigen standardisierten Symbolen können Korrekturen eindeutig kommuniziert und Arbeitsprozesse beschleunigt werden.

Korrekturzeichen für die Überarbeitung von Texten

SEine missverständliche Kennzeichnung von Fehlern kann insbesondere bei internetbasierten Arbeitsprozessen zu Problemen führen. Deshalb sollten handschriftliche Korrekturen mithilfe der in der DIN-Norm 16 511 festgelegten Korrekturzeichen erfolgen. Diese Zeichen sind eindeutig, leicht verständlich und auch für Laien schnell erlernbar. Sie bieten somit eine verlässliche Grundlage, um Missverständnisse zwischen Lektorat und Satz zu vermeiden. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die gängigsten Korrekturzeichen, ihre Anwendung in der Praxis sowie Hinweise zur korrekten Erstellung von Korrekturfahnen.

Projektabbildung Korrekturzeichen

«Zwiebelfisch»

Der Begriff «Zwiebelfisch» stammt aus der Zeit des Bleisatzes im Buchdruck. Er bezeichnet einzelne Buchstaben, die versehentlich in einer anderen Schrift oder einem falschen Schriftschnitt gesetzt wurden. Ursache dafür war häufig das manuelle Auflösen gesetzter Texte: Wurden Lettern dabei in den falschen Setzkasten zurücksortiert, konnten sie bei einem späteren Neusatz unbemerkt wiederverwendet werden und so typografische Fehlstellen erzeugen. Der Ausdruck geht vermutlich auf den Fisch «Alburnus lucidus» zurück, der im Handel als minderwertige Ware galt.

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Projektabbildung watercolor paper
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