SWICA Elefant – wo Industrie auf Identität trifft
Ein Leitsystem, das Schweizer Typografie und industrielles Erbe zusammenführt.
Der SWICA Elefant steht auf geschichtsträchtigem Boden. Wo einst Sulzer Maschinen baute, entsteht mit der Lokstadt ein Quartier zwischen industriellem Vermächtnis und zeitgemässem Arbeiten. Das Gebäude sollte sich dabei klar von den übrigen SWICA-Standorten abheben: als Leuchtturm an der Zürcherstrasse, als Ort mit eigener Identität. Die Signaletik übernimmt in diesem Zusammenhang eine doppelte Aufgabe – sie orientiert und sie prägt. Sie macht den Raum lesbar und gibt ihm gleichzeitig einen Charakter, der über reine Wegführung hinausgeht.
Die gestalterische Grundlage bildet die Schweizer Typografie mit ihren klaren Rastern, reduzierten Mitteln und dem bewussten Einsatz von Weissraum. Schrift wird direkt auf die jeweiligen Untergründe appliziert – foliert oder schabloniert. Ein System, das sich in die Innenarchitektur und die Materialisierung einfügt. Über sieben Geschosse hinweg – von der Tiefgarage bis in den fünften Stock – entsteht so ein durchgängiger visueller Auftritt in abgetöntem Schwarz und Weiss.
Das Spektrum reicht von Geschossübersichten und Raumanschriften über Wegweiser und Eingangsbeschriftungen bis zu Supergrafiken und dem Fassadenlogo. Im Parking kommen Schablonierungen zum Einsatz, für Screens und digitale Türschilder definiert ein gestalterisches Regelwerk den Auftritt auf den Displays. Grosse, gut leserliche Beschriftungen mit Schrift und Piktogrammen sorgen für erhöhte Sichtbarkeit – selbsterklärend und flexibel, wo Veränderungen absehbar sind, fix, wo Beständigkeit zählt.
Zeichnungsausschnitte aus der industriellen Vergangenheit des Areals finden sich auf Sichtschutzelementen wieder und schaffen eine Verbindung zwischen dem Ort und seiner Geschichte. Die Signaletik wird so zum roten Faden, der Orientierung, Arbeitsplatzqualität und Zugehörigkeit verbindet – und dem SWICA Elefant eine Erscheinung gibt, die man nicht verwechselt.




















